Der Spik e.V. setzt sich aktiv und mobil seit 2015 für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung sowie ihre Familien ein. Unser Ziel ist es, die von der Flucht betroffenen Jugendlichen und ihre Familien zu empowern und ihre Anbindung im Kiez durch vielfältige Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten zu fördern. Dafür sind zwei Mitarbeitende in den vier Gemeinschaftsunterkünften in Neu-Hohenschönhausen (Hausvaterweg, Hagenower Ring, Wartenberger Str. und Seehausener Str.) wöchentlich unterwegs. Sie suchen junge Menschen proaktiv vor Ort auf, bieten bedarfsorientierte Angebote im SPIK-Jugendclub an, führen Kiez-Ausflüge durch (lokale Jugendclubs, Abenteuerspielplätze, Zirkus Cabuwazi, umliegenden Seen, Tierheim, Kinderbauernhöfe, Schwimmbad, Bibliothek & Co), schaffen weitere Vernetzungen zu Angeboten im Kiez und leisten Hilfe im Einzelfall. Neben den wöchentlichen Aktivitäten sind Ferienprogramme und gemeinsame Ferienfahrten eine Bereicherung für alle Beteiligten.
Die Netzwerkarbeit unter den Fachkräften im Kiez steht ebenfalls im Zentrum der Arbeit. Durch diese werden bessere Bedingungen für Jugendliche mit Fluchterfahrung geschaffen und bei Bedarf auch die Familien zielgerichtet unterstützt.
Im Rahmen der gemeinsamen Treffen mit den jungen Menschen arbeiten wir darauf hin, die zahlreichen Diskriminierungserfahrungen, denen sie ausgesetzt sind (institutionell, individuell, strukturell), zu erkennen und abzubauen. Die Angebote werden entsprechend so gestaltet, dass sich die jungen Menschen sicher und respektiert fühlen.
Wir legen großen Wert auf inklusive Zusammenarbeit und ein respektvolles Miteinander. Wir schätzen die Vielfalt verschiedener Lebensformen und fördern Mehrsprachigkeit. Uns ist ein kritischer und reflektierter Umgang mit bestehenden Machtstrukturen und daraus resultierenden Ungleichbehandlungen von jungen Menschen besonders wichtig.
Ansprechpartner:innen
Lina / Projektleitung

